Neubau des Landesamtes für Besoldung und Versorgung (LBV), Düsseldorf

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Die inneren Werte einer Immobilie werden immer wichtiger: So prachtvoll und modern ein Neubau auch aussehen mag, nur durch ein intelligentes Betreiberkonzept, das Betriebs- und Folgekosten niedrig hält, wird er zukunftsfähig. Doch die wenigsten Bauherren gehen so weit, das Betreiber- und Energiekonzept als zentrales Kriterium für die Vergabe eines Auftrags zu werten. Umso innovativer war die Vorgehensweise des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) bei der Vergabe des Neubaus für das Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW (LBV) in Düsseldorf im Jahr 2007.

Bei diesem Neubau, der 5 ehemalige Standorte des LBV zusammenfassen sollte, wurde nicht, wie üblich, ein Architekt für den gestalterischen Entwurf gesucht, sondern ein Bauteam mit einem Gesamtkonzept für Architektur, Energie und Betrieb. Bei der Bewertung der Angebote ging die Architektur nur zu 20 Prozent in die Entscheidung mit ein – das Betreiberkonzept war dagegen mit 25 Prozent ebenso entscheidend wie der Angebotspreis. Im Sinne der Lebenszyklusbetrachtung wurden somit Investitions- und Betriebskosten gleich gewichtet – ein damals innovativer und wegweisender Ansatz.

Gleichzeitig wurde ein maximaler Primärenergieverbrauchswert gefordert, der im Rahmen eines 2-jährigen Energiemonitorings nachzuweisen war. Nach Abschluss dieser Monitoringphase Ende 2011 steht fest, dass die Ziele nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen wurden. Die Partnerschaft des Bauherrn und Betreibers BLB NRW und der Cofely Deutschland als verantwortlichem Partner für die Bereiche Betreiberkonzept, Energiekonzeption und -monitoring sowie Planung und Ausführung der TGA zeigt, dass dieser Ansatz richtungsweisend für gelebte Energieeffizienz im Lebenszyklus von Immobilien ist.

 

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